Welcome to Hell

Was wir hierzulande beobachten müssen, ist eine kontinuierliche Radikalisierung der politischen Fronten. Während es in den vergangenen Jahren sehr wohl politisch motivierte Straftaten gab, bewegten sich diese doch eher seltener auf der Ebene, auf welcher sie aktuell ein neues Zuhause gefunden haben.

Das Zerstören von Wahlplakaten unliebsamer Parteien, deren Nonkonformität den angeblich nonkonformen und tatsächlich linientreuen Lemmingen des "anti"faschistischen Spektrums ein Dorn im Auge ist, scheint im Anbetracht anderer Taten wohl noch zu den harmloseren zu zählen.

Im Schutz der Anonymität des Internets hetzen Linksextreme gegen Patrioten und radikalisieren sich unter Hashtags wie #nonazishh (Twitter). Liest man sich die dort zu findenden Texte durch, so beginnt man beinahe selber, überall Nazis zu sehen - auf der Straße, im Freundeskreis, unter dem Bett und im Schrank. Insbesondere die Accounts ,,Antifainfopool HH", ,,Antifa Kollektiv" oder die Facebook-Seite ,,Antifa Kampfausbildung" zeichnen sich durch ihre geistigen Ergüsse im Kampf gegen Alles und Jeden aus.

In Städten wie Hamburg und Umgebung werden derartige, diffamierende Posts eher belächelt. Es ist zu einem internen Konkurrenzkampf im patriotischen Spektrum geworden, wer nun wie oft ,,geoutet" wurde. Bei diesen Outings handelt es sich um das Anprangern von Patrioten als gemeingefährliche Nazis mit Hilfe von Flugblättern und Aufklebern. Nicht selten wird auch das nahe Umfeld vom bösen Treiben des Übeltäters informiert, was tatsächlich an die Methoden der Stasi erinnert - natürlich alles im Namen der Toleranz und Nächstenliebe. Das primäre Ziel derartiger Denunziationskampagnen ist die gesellschaftliche Isolation des Individuums, in der Hoffnung, den Willen dadurch brechen zu können und es letztendlich im Anbetracht seines Ruins zurück in den Gleichschritt des Mainstreams zu geleiten.

Die beste Prävention vor einem Outing ist der Schritt nach vorne. Wer offen mit seinen Ansichten umgeht, bei dem verfehlt das Publikmachen der eigenen Gesinnung durch "anti"faschistische Petzen seine Wirkung. Auch kann eine Aufklärung über die Nazi-Paranoia kleiner Antifanten im direkten Umfeld nicht schaden. Selbst ist der Patriot - in den Medien werden wohl kaum Vorträge über die "anti"faschistische Psyche gezeigt werden.

Ein wahrlich unangenehmes und für viele unerfahrene Patrioten ziemlich einschüchterndes, bzw. abschreckend wirkendes Szenario, ist der Schrieb vom LKA. ,,Gegen Sie wird ermittelt - bla bla bla - §130 StGB" aka. Volksverhetzung. Wer einen solchen Wisch bekommt, hat Ruhe zu bewahren. Leicht gesagt? Allerdings. Als mich das Landeskriminalamt Anfang 2018 zum Verhör vorlud, stockte mir der Atem. Meine Gedanken kreisten umher wie ein Rudel betrunkener Kiezgänger auf der Suche nach dem verlorenen Handy des Kollegens. Was habe ich wann gesagt, was als Volksverhetzung ausgelegt werden konnte? Was soll ich nun machen? Nun, hier ein paar Regeln:

1. Nicht zum Verhör erscheinen und umgehend einen Anwalt kontaktieren.
2. Akteneinsicht beantragen, um zu sehen, wer klagt, wer aussagt und wem dementsprechend nicht zu trauen ist.
3. Abwarten. Oftmals wird ein derartiges Verfahren fallen gelassen.


Bei mir war es der Fall, dass meine übermotivierte, linke und feministische Konrektorin versuchte, mich hinter Gitter zu bringen (auf Volksverhetzung droht ein Urlaub im Knast). Die Zeugenaussagen aufgestachelter Mitschüler widersprachen sich jedoch dermaßen, dass die Anzeige fallen gelassen wurde. Netter Versuch. Trotzdem kostete mich der Spaß nicht nur meine Nerven, sondern auch 470€ Anwaltskosten. Daher: Legt Euch eine gottverdammte Rechtsschutzversicherung zu! Wichtig!

Reicht ein Outing nicht aus und wurden die uns allen bekannten Standardanzeigen (Beleidigung, Volksverhetzung) von der Staatsanwaltschaft ins Leere laufen gelassen, greift der nun noch mehr von Komplexen geplagte Nazijäger zu anderen Mitteln. Warum nicht mal Vandalismus betreiben? In Hinsicht auf die an Überstunden zu Grunde gehende Polizei, in Hinsicht auf den Verfassungsschutz, zu dem ich mich lieber nicht äußern werde, bevor dieser mich erneut versucht zu penetrieren, in Hinsicht auf die von Links dominierte Politik und in Hinsicht auf die verängstigt nach rechts blickende Gesellschaft, hat man als schwarz vermummter Hobbyrebell ohnehin nichts zu befürchten. Das mit Hammer und Sichel und den üblichen Parolen beschmierte Haus des AfD-Funktionärs Jan Hensens (Stader Kreistag), die unzähligen, mit Farbbeuteln beworfenen Verbindungshäuser oder die zerstörten und nicht selten in Flammen aufgegangenen Autos patriotischer Politiker, Aktivisten und Autoren sprechen Bände.

Es gibt einen guten Grund, warum etliche Patrioten Selbstverteidigung oder ,,Wehrsport" betreiben, um die lächerliche Bezeichnung des allmächtigen Rechtsextremismusexperten Andreas Speits zu verwenden. (Zwischenfrage: Wie zum Henker wird man ein Rechtsextremismusexperte? Muss man dafür 6 Semester Bullshit auf der Uni der Hobbylosen studiert haben?) Antifanten sind trotz häufig anzutreffenden antisozialen Persönlichkeitsstörungen Rudeltiere - man munkelt, es handle sich hierbei um das psychologische Phänomen ,,folie a beaucoup" (frei übersetzt: verrückt zu Vielen) - was oftmals zum Übermut innerhalb der Gruppe führt und letztenendes zu Gewalt gegen Menschen mit anderen Ansichten. Gewaltexzesse, welche leider immer mehr an Pogrome vergangener Zeiten erinnern, werden durch die eigenen Parolen legitimiert. ,,Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen" was im Endeffekt die eigenen Missetaten als Verbrechensbekämpfung deklariert, ist eine solche Parole. Dass nun auch Parteien wie die SPD, bzw. deren Jugendkader (Jusos) auf den Zug der Gewalt gegen Andersdenkende mitaufspringt und mit Plakaten wirbt, auf denen nicht nur markige Sprüche wie ,,rechte Strukturen zerschlagen" zu lesen sind, sondern auch die einhergehende Abbildung eines Baseballschlägers keinen Freiraum für Interpretation bietet - als würde dieser den Klamauk besser machen -, ist ein Zeichen dafür, wie krankhaft nun auch diverse Altparteien in ihrem Handeln geworden sind. Nazis boxen scheint wohl voll im Trend zu liegen - danke SPD.

Feige Angriffe wie auf den AfD-Politiker Frank Magnitz Anfang des Jahres werden medial verharmlost, oder gar ins Lächerliche gezogen, während man für jeden Stuss sofort eine Lichterkette gegen Rechts veranstaltet - gerne auch als Antwort auf islamistische Terroranschläge. ,,Gegen rechte Hetze", ,,gegen rechte Gewalt"... Warum nicht ,,gegen Hetze" und ,,gegen Gewalt" an sich? Impliziert dies nicht, dass linke Hetze und linke Gewalt legitime Mittel im Kampf, gegen was auch immer die Regierenden als "rechts" abstempeln, sind?

Gewalt ist die Sprache der Dummen und Verzweifelten und wird der Mensch in die Enge getrieben, so verzweifelt er zunehmend. Ist die Eskalation vielleicht sogar gewollt, um dem patriotischen Widerstand einen Strick daraus zu drehen? Vermutlich und gerade deswegen, muss man auf patriotischer Seite standhaft bleiben und eben nicht über das Stöckchen springen, welches einem vorgehalten wird, auch wenn der Sprung oftmals nur zu verlockend ist. Als Patriot hat man sich dem Kampf mit den Waffen des Geistes zu verschreiben, um der Sache dienlich zu sein. So sehr man gegen uns auch hetzen, so oft man uns attackieren mag, so müssen wir unseren Prinzipien treu bleiben und das heißt, sich nicht auf das Niveau triebgesteuerter Antifanten herablassen.

Unser Widerstand ist und bleibt gewaltlos - wer sich dem anschließen möchte, ist herzlich willkommen!

,,Wer seine Ansichten mit anderen Waffen als denen des Geistes verteidigt, von dem muß ich voraussetzen, dass ihm die Waffen des Geistes ausgegangen sind!”

Otto von Bismarck.

Alexander Kirton schreibt auch regelmäßig in der Printausgabe. In der Nr. 11 griff er den Liberalismus an und in Heft 12 -
jetzt vorbestellen - schreibt er über Björn Höcke.