Libertär-Konservative Bayernpartei gegen gehässige Grün_innen

Die Bayernpartei möchte dem angehenden Gottkanzkler Robert Habeck die Einreise verbieten und hat beim zuständigen Kreisausschuss einen entsprechenden Antrag gestellt. Rezo, bitte übernehmen Sie!

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Die Bayernpartei (BP) hat einen Antrag auf Einreiseverbote gegen den Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck gestellt. Die stellvertretende Generalsekretärin der Bayernpartei, Regina Schropp, will verhindern, dass Habeck in den Landkreiss Weilheim-Schongau einreisen darf.

„Habeck soll am 24. Juni anlässlich einer 100-Jahr-Feier als Gastredner in Peißenberg auftreten.“, berichtet die Zeitschrift „Welt“. Die Bayernpartei, eine konservative Kleinpartei mit sezessionistischen Bestrebungen, will genau das verhindern und reagiert damit auf eine Aussage von Robert Habeck. Er hatte Bayern indirekt als demokratiefreie Zone bezeichnet. Nachdem die CSU vor der Landtagswahl in Bayern 2018 im Umfragetief lag – die Grünen einen Höhenflug hatten – hatte Habeck getwittert: „Endlich gibt es wieder Demokratie in Bayern“.

Der Antrag auf Einreiseverbot liegt derzeit dem Kreisausschuss von Weilheim-Schongau vor und wird geprüft. Die Bayernpartei sitzt mit einem Mandat im besagten Landkreis.  

Die Bayernpartei (BP) wurde bereits 1946 gegründet, 1950 erreichte sie bei den Landtagswahlen mit fast 18 Prozent ein Rekordergebnis. In den 60er Jahren folgte der Absturz zur Kleinpartei. Das Profil der Bayernpartei wird noch immer als dezidiert „antipreußisch“ beschrieben. Man fordert mehr bayerische Eigenstaatlichkeit bis hin zur Sezession und ist zugleich erzkonservativ aufgestellt. Außerdem fordert man ein eigenes, demokratisch gewähltes Staatsoberhaupt im Freistaat Bayern.

Gerade aus libertär-konservativer Sicht ist die Bayernpartei eine spannende Alternative. Verstärkter Föderalismus, der „bayrische Separathass“ (Zitat von Ernst von Salomon) auf die preußisch-berlinerische Regierung und eine EU-kritische Haltung machen die Kleinpartei durchaus wählbar. Man bekennt sich zum Bargeld, kämpft gegen die totalitäre Unionspartei und den Überwachungsstaat der Ära Merkel.

Im Wahlprogramm schreiben die stolzen Bajuwaren: „Bayern ist der älteste Staat des deutschen Sprachgebietes und einer der ältesten Staaten Europas. Das bayerische Volk hat ein echtes, ererbtes und gefestigtes Staatsbewusstsein. Aufgrund seiner Vielfalt und Traditionen haben die Bayern einen tiefen Grund, ihr Vaterland und ihre bairische, fränkische und schwäbische Heimat zu lieben.“

Die größte Schwäche der Bayernpartei sind zwei Dinge: Durch ihren Föderalismus werden sie nur in Bayern antreten und auf BRD-Ebene keine Rolle spielen. Und mit der lauwarmen Bierzelt-CSU haben sie starke Konkurrenz im konservativen Spektrum. Sollten Brüssel, Berlin und die bayerische CSU aber weiter die bodenständigen Bayern nerven, und ihre Gender- und „Flüchtlings“-politik durchsetzen, wird die BP weiter hinzugewinnen.

Die Öffentlichkeitsarbeit der BP wird ebenfalls immer besser. Warum sonst sollte ein absurder Antrag gegen Habeck eingereicht werden? Ihr Ziel hat die Partei längt erreicht: Sogar die weltbekannte Krautzone berichtet über die bekennenden Gegner der Grünen.