Ein Gespenst geht um - das Gespenst der Menschenfeindlichkeit!

Unsere Autorin fühlt sich abends weniger sicher als noch vor einigen Jahren. Der Grund ist die Prägung bestimmter Gruppen. Aber sind nicht alle Kulturen gleichwertig und irgendwie bereichernd?

Es ist kaum mehr schockierend, vielleicht noch maximal überraschend, wenn in NRW ein junges Mädchen belästigt, begrapscht oder vergewaltigt wird. Begibt man sich mit einer Frau des Nachts in eine Disko, so ist es eine Frage von Minuten, bis die ersten Männer ankommen, sie ansprechen und sogar berühren.

 

Darum werde ich nun einen Satz sagen, der meinem Alter – ich bin 21 – kaum angemessen scheint, und der dennoch wahr ist: Zu meiner Zeit war das noch nicht so.

Man kann so viel über die Ursachen spekulieren, wie man möchte, die Kausalkette impliziert, dass der kulturelle Schock, welcher sich vor knapp drei Jahren ereignete, damit in direktem Zusammenhang steht. Zu dem Warum kommen wir später.

Nun erstmal ein paar Daten: Das BKA berichtete, dass im Jahre 2015 rund 200.000 Straftaten verübt wurden, in die Zuwanderer involviert waren. Das bedeutet eine Steigerung von knapp 80% zum Vorjahr. Fraglos waren darunter auch Taten, die Zugezogene als Opfer betrafen, jedoch lagen diese laut BKA lediglich im „niedrigen fünfstelligen Bereich“, also etwa 10.000 - 30.000 Fälle von 200.000. Glücklicherweise waren, den Angaben zufolge, die wenigsten dieser Taten „vollendet“, das heißt mit Todesfolge.

 

Umso schlimmer ist es nun, dass gerade die Schwächsten in unserer Gesellschaft unter diesen Delikten zu leiden haben: Junge Mädchen, fast noch Kinder. Und jede Möglichkeit, mit dieser neuen Gefahr umzugehen, wird von einem Großteil der Medien und Politik zerstört, nämlich in dem sie solch grausame Ereignisse als „Einzelfälle“ verharmlosen und stattdessen das grundsätzlich gute Wesen aller Menschen hervorheben.

 

Ich weiß nicht, ob dies bloße Naivität ist, entsprungen aus unserer gewohnten kulturellen Überlegenheit, oder schiere Dummheit. Der Glaube an ein tatsächliches „Gut und Böse“ impliziert meines Erachtens nach stark letzteres. In dem üblichen Kanon der Gleichheit wird hier nicht nur jeder kulturelle Unterschied ignoriert, sondern vollkommen nivelliert. Es geht getreu dem Motto „Alle Menschen sind gut, und die, die es nicht sind, sind lediglich rare Ausnahmen“.

 

Solch ein Blödsinn kann nicht von einem klar denkenden Menschen stammen, denn diesem wäre bewusst, dass die Wahrnehmung von Gut und Böse rein subjektiv ist, es also für einen Grünen Politiker „gut“ sein kann, auf Kinder zu stehen, während der Rest der Gesellschaft da dezent anderer Meinung ist. Und genauso ist es für einen streng muslimischen Iraner „gut“, fünf Frauen zu haben, idealerweise ein paar davon unter 18, die sich dem eigenen Willen zu beugen haben.

 

So etwas, liebe rote Freunde, nennt man kulturelle Differenzen. Und hier fängt auch schon das Problem an:

Gerade weil unsere Werte und Normen nur aus der individuellen, subjektiven Prägung heraus zu beurteilen sind, wird unsere westliche Wertegemeinschaft gerade zerstört, indem die Öffentlichkeit verbietet, andere Kulturen als schlechter anzusehen. Es wird gefordert, dass wir zugewanderte Vergewaltiger „vor ihrem kulturellen Hintergrund sehen“. Wenn nun einer derer, die dazu auffordern, auch mal den kulturellen Hintergrund betrachtet, so stellt er fest, dass dieser praktisch zu diesen Handlungen auffordert: Zu Gewalt an Frauen und anderen Religionen.

 

Dieses groteske Beispiel zeigt einmal wieder die vollkommene und zutiefst unsinnige Doppelmoral von links. Was sie „Akzeptanz des Anderen“ nennen, ist in Wahrheit eine Verleumdung des Anderen, indem Unterschiede nicht anerkannt werden. Auf der anderen Seite sehen sie, wie die Schwächsten und Wehrlosesten in unserer Gesellschaft verletzt werden, doch können nicht helfen und schützen, weil ihre zwanghafte Gleichheits-Neurose verbietet darüber nachzudenken, das diese Gewalttaten eventuell keine „Einzelfälle“ sind, sondern einer kulturellen Norm entspringen.

 

Wie viele Mädchen müssen also noch vergewaltigt werden, bis politische Konsequenzen gezogen werden? Aktuell scheinen ja selbst Schweigeminuten in Gedenken an die Opfer unerwünscht zu sein.

Der einzige Lösungsweg, nämlich die Aufarbeitung der Differenzen und das Auseinandersetzen mit den Teilen eingewanderter Kultur, die uns unmenschlich erscheinen, wird derzeit blockiert, weil es das Bild der unschuldigen, Schutz suchenden, friedlichen Fachkräfte zerstören würde.

 

Abschließend bleibt nur eins zu sagen: Kulturen sind nicht alle gleich viel Wert.

Es ist unsere Kultur, die der rechtlichen Gleichheit, der Freiheit und Selbstbestimmtheit, von der wir behaupten können, dass sie für uns die beste ist. Genauso wie wir sagen dürfen, dass eine Gemeinschaft, in der Menschen aufgrund ihres Geschlechts wie Tiere behandelt werden, bei uns keinen Platz finden kann.

 

Mein Motto: Anpassung oder Abschiebung.

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