„Nehmt den Antisemiten die Kinder weg“ – Totalitarismus, ick hör dir tapsen

Was ist die Lösung, um dem aufkommenden Antisemitismus an deutschen Schulen Herr zu werden? Für Staatsgläubige liegt sie auf der Hand. Unser streitbarer Gastautor Felix Huber hält dagegen und meint: "Schluss mit Sozialstaat und Schulzwang. Konfiszierung der Politikervermögen zugunsten von Opfern ausländischer Gewalt."

In den letzten Tagen gelangten verstärkt Meldungen über den zunehmenden Antisemitismus an die mediale Oberfläche. Besonders Kinder aus muslimischen Familien würden in der Schule diesbezüglich zunehmend „auffällig“. Klardenkenden Menschen ist dieses Problem ebenso seit Jahren bekannt, wie der schwelende Stellvertreterkrieg zwischen deutschen Türken und Kurden. Wenn der Hauptstrom so ganz plötzlich auf einzelne Themen aufmerksam wird, kann es tatsächlich sein, dass es sich einfach nicht mehr verstecken lässt. Allzu oft wird jedoch das Obligatorische mit dem Nützlichen verbunden. Aufmerksame Systemkritiker warnen schon lange, dass die real mit der illegalen Einwanderung verbundenen Probleme, vor allem zur Erzeugung politischer Spannungsfelder genutzt werden könnten. Rainer Wendt, seines Zeichens CDU-Mitglied und Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, machte nun mit drastischen Forderungen von sich reden. Antisemitischen Eltern sollen doch die Kinder entzogen werden, da Schulleiter hier allzu oft die Augen verschließen.

 

Komisch, forderte Herr Wendt doch noch auf dem Höhepunkt der illegalen Masseneinwanderung den Führerscheinentzug für das Posten rechter Hasskommentare im Internet.

 

Er wollte also genau die Menschen drangsalieren, die vor den aktuellen Problemen warnten, als sie noch nicht ihre volle, schwindelerregende Höhe erreicht hatten. So ganz den mutigen Oppositionellen, als den ihn viele erschöpfte Merkel-Gegner sehen, scheint er also doch nicht darzustellen. Auch der Autor dieser Zeilen war lange Zeit der Finte dieser gezüchteten Opposition aufgesessen. Der saubere Herr Kommissar scheint sich immer sehr geschickt an die Spitze gesellschaftlicher Bewegungen zu setzen, die ihm für die nächsten Jahre dominant erscheinen. Ganz im Sinne seiner Dienstherren, kann er die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen dann geschickt gegeneinander aufwiegeln.

 

Denn wer entscheidet im Zweifelsfall wann Kinder in Zwangsindoktrinationsanstalten („Schulen“) durch antijüdische Ausfälle auf sich aufmerksam machen? Selbstverständlich der Staat, von dem auch Herr Wendt brav seine Schecks bezieht. Ebenso ist er für die Vollstreckung der Urteile zuständig. Nur, dass die deutsche Polizei bei ihrer aktuellen Ausstattung wohl kaum dazu in der Lage wäre, arabischen Großclans die Kinder wegzunehmen. Offiziell leben in Deutschland circa 5 Millionen Muslime, die alle potenziell verdächtig wären. Damit wäre die perfekte Saat für einen Bürgerkrieg gelegt. Die verzwickte Lage wäre auch ein guter Vorwand, die totalitären, bayrischen Polizeigesetze bundesweit einzuführen. Passenderweise stellt die CSU mit Seehofer ja bereits den Bundesinnenminister. Möglicherweise würde auch Uschis Schrotttruppe von der Putin- an die Heimatfront verlegt. Ein Einsatz im Inneren würde die Lage zwar wahrscheinlich immer noch nicht nachhaltig klären. Aber das Volk wäre für mindestens 30 Jahre viel zu eingeschüchtert um noch in irgendeiner Weise aufzumucken.

 

Also mal ein nüchterner Blick auf die Fakten. Dass der Zentralrat der Juden sich über zunehmenden Antisemitismus in Deutschland Sorgen macht, ist so normal wie das Amen in der Kirche. Nur, wer hat denn die Flutung der Sozialsysteme mit massenhaft illegalen Migranten aus antisemitischen Kulturkreisen bewirkt? Wer ist für die kollektivistische Zusammenführung von Kindern aus aktuell völlig inkompatiblen Kulturkreisen in den öffentlichen Indoktrinationsanstalten verantwortlich? Und das ist nur die kurzzeitige, libertäre Betrachtung. In der Langzeitperspektive gehört auch einmal die Frage dazu, wer denn den Hass zwischen Juden und Muslimen im Nahen Osten zu verantworten hat? Wer hat denn den Rückfall des Islams ins Mittelalter unter Führung des Hauses Saud international hoffähig gemacht? Kurz und langfristig lautet die Antwort immer der Staat.

 

Im zweiten Teil ist, entgegen aller linken Schuldchöre, jedoch eine klare Begrenzung auf die britisch-französischen Kolonialmächte vorzunehmen. In früheren Jahrhunderten, als der Antisemitismus noch ein überwiegend europäisches Phänomen darstellte, war die Hauptanlaufstelle für die bedrängte Minderheit übrigens das osmanische Reich. Am Istanbuler Hof waren sie nicht zuletzt wegen ihrer finanziellen Fähigkeiten stets gern gesehene Flüchtlinge. Im Ersten Weltkrieg war Deutschland als wichtigstes europäisches Fluchtland der jüdischen Bevölkerung mit der anerkannten islamischen Schutzmacht verbündet. Die Briten hatten jedoch die zunehmenden ethnischen Spannungen zwischen Arabern und Türken gut erkannt. Mit viel Gold und dem falschen Versprechen auf einen eigenen Staat wiegelten sie die Araber gegen die Zentralmacht auf. Deren Guerillatruppen zerstörten dann erst mal das gut ausgebaute deutsche Eisenbahnnetzwerk im Nahen Osten. Nach dem Ersten Weltkrieg blieb der versprochene arabische Nationalstaat jedoch aus.

 

Durch Revolten gegen die Kolonialmächte, begleitet von komplizierten inneren arabischen Vorkämpfen, setzte die wahhabitische Sekte des Hauses Saud sich schließlich als Vormacht durch. 1932 wurde das Königreich Saudi-Arabien gegründet.

 

Erst mit der Institutionalisierung als Staatsreligion wurden ihre Steinzeit-Lehren in den folgenden Jahrzehnten von den Gläubigen immer mehr als eigentlicher Islam anerkannt.

 

Nicht viel anders hatte sich das Christentum ursprünglich in Europa verbreitet. All diese Probleme haben nationale und internationale Regierungen angerichtet. Die Lösung kann nicht noch mehr, sondern nur endlich weniger Staat sein. Schluss mit Sozialstaat und Schulzwang. Konfiszierung der Politikervermögen zugunsten von Opfern ausländischer Gewalt. Liberalisierung der Waffengesetzte für gesetzestreue Staatsbürger. Das Kind ist in den Brunnen gefallen, aber bergen kann es nur die Zivilgesellschaft. Dazu gehört die Einbeziehung der Muslime in der ein oder anderen Form. Niemals aber der Staat, der das Kind in den Brunnen hineingeworfen hat. 

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