GroKo - Ein Geschenk für die Konservativen

In der GroKo manifestieren sich die letzten Überreste einer gegen die eigene Bevölkerung gerichteten Politik und ihrer Protagonisten. Trotzdem ist sie das Beste was den konservativen Kräften passieren konnte.

Für alle Patrioten war, politisch gesehen, das „Ja“ der SPD zur großkoalitionären Dauerliaison das Beste was passieren konnte. Die SPD zerfleischt sich selbst und wird innerhalb der nächsten Jahre an den inneren Streitigkeiten zerbrechen.

 

Auch in der Weimarer Republik trennten sich

die „Unabhängigen Sozialdemokraten“

von der „Mainstreampolitik“ der Mutterpartei.

 

Die CDU wird in der nächsten Legislaturperiode ebenfalls an Gewicht verlieren. Merkels „Aussitzpolitik“ bewährt sich nur in ruhigen und satten Friedenszeiten. Da die Lage aber nach und nach brisanter wird, wird auch der einschläfernde Politikstil der verlogenen „Mutter der Nation“ auf mehr Gegenwind treffen. Zusätzlich wird die CDU ihr letztes bisschen Konservativismus aufgeben, dass man ohnehin schon mit der Lupe suchen musste, um die Koalitionsverhandlungen nicht platzen zu lassen. Die aktuell drängendste Aufgabe der Union wird es sein, ihrem einzigen möglichen Partner, der SPD, in ihr rotes A... zu kriechen, damit man noch einmal vier Jahre satte Diäten einstreicht und Deutschland herunterwirtschaften kann. Was ist daran „das Beste was passieren konnte“?

 

Es wird auch wieder einen Morgen nach der langen Nacht geben. Eine verfrühte Neuwahl würde lediglich den Druck von den Altparteien nehmen und ein Notventil aufmachen. Die AfD wüchse vielleicht auf 16% an, aber bei weitem kein wirklicher Sieg für das patriotische Lager.

 

Damit es wirklich besser wird, muss

es erst noch schlimmer werden.

 

Nein, Die SPDCDU-Einheitspartei ist perfekt und wird mit ihrer Politik der Planungslosigkeit das Ergebnis und die Zustimmung beider Parteien in den Keller treiben. Sowohl von linker wie auch von rechter Seite werden dann aber die letzten verbliebenen „Volkspartei“-Treuen zur AfD oder zur Linkspartei abwandern.

 

Sollte es keine Neuwahlen geben, wovon ich nicht ausgehe, wird 2021 Deutschland eine zersplitterte Parteienlandschaft vorweisen, die nur eine Dreiparteienregierung ermöglichen wird. Noch ein Schritt Richtung Weimar. In diesem Sinne heißt es für die nächsten vier Jahre: Zähne zusammenbeißen, aufklären und durchhalten. Mit jeder Stunde GroKo gewinnt die AfD an Gewicht. Hoffen wir, dass vier Jahre nicht zu lang sind. 

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